Dopplerultraschall (Farbdoppler)

Mit der Methode kann man die Durchblutung der mütterlichen Gefäße in der Gebärmutter sowie den Blutfluss in der Nabelschnur und in anderen Gefäßen des Feten messen und somit eventuelle gesundheitliche Risiken von Mutter und Kind erkennen.

Zeitpunkt der Untersuchung

  1. Die Durchblutungsmessung der mütterlichen Gefäße der Gebärmutter (Arteria uterina Doppler) wird üblicherweise ab der 22. Schwangerschaftswoche durchgeführt
  2. Der Zeitraum für die Beurteilung des fetalen Blutflusses beginnt nach der 24. Schwangerschaftswoche

Untersuchungszweck

  1. Arteria uterina Doppler untersucht die Durchblutung der Plazenta. Es können können mütterliche Komplikationen in der Schwangerschaft (Schwangerschaftsvergiftung) frühzeitig erkannt werden.
  2. Mit Hilfe des Doppler-Ultraschall kontrolliert man auch den Blutfluss in der Nabelschnur und in anderen kindlichen Blutgefäßen. Dadurch kann diagnostiziert werden, ob das Baby gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Die Untersuchung ist meist ab dem dritten Schwangerschaftsdrittel sinnvoll. 

Vorteile

  1. Die Beurteilung des Gebärmutter-Blutflusses ist ein wichtiger Indikator für eine später auftretenden Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung).
  2. Versorgungsmängel und daraus resultierende Wachstumsprobleme des Kindes können mit der Nabelschnur-Blutflussmessung rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Konsequenzen

Zeichnet sich bei der werdenden Mutter das Risiko für eine Präeklampsie ab, kann ab der 22. SSW mit einer vorbeugenden Aspirin-Behandlung (50mg/d) begonnen werden. Für Mutter und Kind ist diese Therapie ungefährlich.